
Unterschätzt! - Gut gemachte TV-Serie aus den USA, die mit einem glänzenden Hauptdarsteller (Matt Dallas), einem durchdachten Handlungsbogen und fähigen Nebendarstellern zu überzeugen weiß.Loyalität, Vertrauen, Freundschaft,... Werte, mit denen die Serie um diesen ominösen Jungen Kyle behutsam spielt und einem das Gefühl vermittelt man wäre auch gerne ein Teil dieser Familie.Fazit: Ansprechende Serie um einen Jungen auf der Suche nach sich selbst und seiner Idendität. Empfehlenswert! (einzig den Preis für die 1. Staffel finde ich überzogen)
Grapefruit - Diese Serie (zumindest die erste Staffel) ist wirklich ein Highlight.Die Mystery-Elemente (will man sie denn so nennen) sind mir eigentlich total egal und man hätte sie auch gern ganz weglassen können.Was die Serie für mich so besonders macht (besonders in der ersten Hälfte der Season 1) ist Kyles Sichtweise der Welt.Er wird quasi fast erwachsen in eine Welt hineingeboren, die er weder kennt, noch versteht und die er im Grunde noch weniger versteht, je näher er sie kennenlert.Kyles Sicht der Dinge ist unschuldig und unvoreingenommen und er versteht nicht, warum Menschen lügen, warum sie nicht richtig miteinander kommunizieren, oder warum sie ihr ganzes Leben nach den Zahlen auf einer Uhr ausrichten.Leider verläuft sich dieser Teil der Serie gegen Ende der ersten Staffel im Sande und man versucht ein bischen mehr Mystery und Spannung einzubauen.In der zweiten Staffel ist das komplette Grundkonzept dann völlig verschwunden und man versucht sich an einer Smallville/Pretender/X-Files-artigen Mischung (was mir persönlich dann gar nicht mehr gefällt).Kyle und wie er die Welt entdeckt - das hätte völlig gereicht und wäre einfach perfekt gewesen.Wie auch immer, die erste Staffel ist aber auf jeden Fall sehenswert und so ziemlich das Beste, was ich seit einer halben Ewigkeit am Fernsehserienhimmel gesehen habe.Ich könnte mir 20 Mal hintereinander die Szene anschauen, in der er das erste Mal einen Muffin isst, oder, die Szene, als er das erste Mal mit Nicole kommuniziert, indem er sie nachahmt und zweifelsohne das Lächeln des Jahrhunders lächelt.Vorspulen würde ich hingegen beim zweiten Mal schauen, die Szenen mit dem ach so geheimnisvollen Professor sonstwer aus seinen Erinnerungen, oder dem mysteriösen Nicholas Lea aus Akte X - diese Zusatzhandlung interessiert mich persönlich wenig bis gar nicht, aber das ist wohl Geschmackssache.Schlussendlich kann man noch sagen, daß obwohl die Serie in Season 2 meiner Meinung nach wirklich schlecht wird (wenngleich auch diese hin- und wieder so ihre Momente hat, nur sind diese dort leider sehr sparsam gesäht), man sich dennoch die erste Staffel anschauen sollte. Wie gesagt, sie enthält meiner Meinung nach einige der besten Serienmomente, die je gedreht wurden und man kann sie zudem als in sich weitgehend abgeschlossen betrachten.Und ich möchte behaupten, daß jeder, der die Serie gesehen hat, fortan jedes Mal grinsen werden muss, hört er irgendwo das Wort Grapefruit :-)
Brilliant gespielte, völlig unterschätzte TV-Serie - Kyle XY ist Teenage-, Mystery- und Familienserie in einem. In den USA ein Hit, ist sie in Deutschland praktisch unbekannt und vegetiert auf einem verlorenen Sendeplatz vor sich hin (PRO 7, Sonntags nachmittags).Zu Unrecht! Die Serie dreht sich um einen 16-jährigen, Kyle, der künstlich erschaffen (deshalb ohne Bauchnabel), aber Mensch ist, eines Tages nackt im Wald erwacht, sich an nichts erinnern kann und in die Familie seiner Psychologin aufgenommen wird. Er ist extrem intelligent, ein Genie, aber er muss soziales Leben und seinen Körper kennen lernen. Es geht um das Leben als Teenager, in Schule, Familie, vor allem aber geht es darum herauszufinden woher er kommt und wer er ist. Wie viele dieser TV-Serien sind markige, humorvolle Dialoge, verwöhnte Teenager und gestresste Eltern Bestandteil.Aber diese Serie schafft es durch ein absolut überzeugendes Skript mit einem sehr gut aufgebautem Spannungsbogen (in der zweiten Staffel etwas schwächeldn), einem hervorragend ausgeklügelten Hauptcharakter, Kyle, blendend gespielt von Matt Dallas, der zufällig ein absoluter Hingucker ist und in den USA mittlerweile zum Star avanciert, emotional zu berühren und in den Bann zu ziehen. Dazu kommen gute Nebendarsteller und natürlich der Mystery-Effekt.Auf einer tieferen Ebene geht es - da im Familienkanal zuerst ausgestrahlt - um die Stärke und den Zusammenhalt von Familie und der Tatsache, dass auch Genies, die alles können, ohne die Liebe ihrer Mitmenschen zu nichts fähig sind. Ein großartiges Thema, großartige Darsteller und ein intelligentes Skript versprechen gute Unterhaltung. Leider ist der Preis für 10 Episoden absolut überzogen. Trotzdem 5 Sterne.
Top-Serie, geht leider im TV unter - Durch Zufall bin ich auf diese Serie gestossen, sie wird bei i-tunes als Download angeboten. Ehrlicherweise muß auch ich zugeben, daß sie mir bei Pro Sieben, wo die Sendung sonntags um 16.00 Uhr ausgestrahlt wird, nicht aufgefallen ist. Hier ist dann mal wieder ein Paradebeispiel dafür, wie echte Top-Serien durch einen falschen Sendeplatz nicht die Anerkennung bekommen, die ihnen zusteht.Kurze Inhaltsbeschreibung:Ein nackter Junge erwacht mit Schleim bedeckt in einem Wald. Er ist ca. 16 Jahre alt. Durch eine für ihn sehr glückliche Fügung kommt er bei der Familie Trager unter, die ihn wie ein eigenes Kind behandeln. Kyle leidet unter Amnesie und Nicole Trager ist Psychologin und versucht ihm zu helfen. Was sich zunächst wie eine normale Teenie-Serie anschaut (die Kinder der Familie, ca. 16 und 14, haben natürlich auch so ihre Probleme), wird im Laufe der ersten Staffel nach und nach verzwickter und mysteriöser. Kyle kommt allmählich dahinter, wo er herkommt und warum er so extreme Gedächtnisleistungen vollbringen kann. Auch körperlich hat er enorme Fähigkeiten, die ihn von Anderen unterscheidet. Der Sohn des Hauses, Josh, meint ständig, daß Kyle von Außerirdischen auf die Erde gebracht wurde. Dies ist ein running-gag der ersten Staffel.Es ist sehr interessant zuzuschauen, wie aus einem völlig unbeschriebenem Blatt wie Kyle ein Jugendlicher wird, der sich sehr gut in der Familie integriert hat und auch in der Schule und mit der ihm ja völlig neuen Umgebung anfreundet. Auch diverse Liebesdinge kommen da auf Kyle und seine beiden Geschwister Lori und Josh zu. Wer Serien wie z.B. Akte X mag, kommt an Kyle XY absolut nicht vorbei. An alle Mädels: Der Darsteller des Kyle, Matt Dallas, ist nicht nur ein toller Schauspieler, sondern auch optisch ein echter Leckerbissen. Dies empfinden auch die USA, dort ist Matt in jeder Talkshow zu sehen und wird von den Mädels frenetisch umjubelt. Er spielt in der Serie zwar einen 16jährigen, ist aber in Wirklichkeit fast 26. Wer nicht auf die deutsche Veröffentlichung warten mag, einfach bei i-tunes Kyle XY eingeben oder noch drei Folgen sonntags auf Pro Sieben schauen, dann ist es erst einmal dort vorbei.